Finanzierung Ihrer digitalen Zahnarztpraxis: Möglichkeiten der Anschaffung neuer Geräte

08. Juli 2022

Je weiter sich die Zahnmedizin entwickelt, desto mehr neue Geräte gelangen auf den Markt. Mit diesen eröffnen sich neue Möglichkeiten für Zahnärzte. Vor allem Patienten profitieren von diesen durch den erhöhten Komfort bei der Behandlung. Um hier mit der Konkurrenz mithalten zu können, sind regelmäßige Anschaffungen unumgehbar. Die Finanzierung der eigenen Zahnarztpraxis erweist sich deshalb häufig als große Herausforderung vor allem für kleinere Praxen. Es gibt jedoch deutlich mehr Optionen als den klassischen Bankkredit.

Vier verschiedene Möglichkeiten: Leasing, Mietkauf, Langzeitmiete und Kredit

Zahnmedizinische Geräte gehören häufig eher zum höherpreisigen Segment. Aufgrund dessen ist der Kauf dieser Maschinen nur in seltenen Fällen durch die Liquidität der eigenen Praxis gedeckt. Die Anschaffung muss also in erster Linie gut überlegt sein. Hierbei spielen vor allem betriebswirtschaftliche Faktoren eine große Rolle. Welchen Mehrwert bringt das neue Gerät? Ist es auf lange Sicht rentabel für die eigene Praxis? Eine klassische Kosten-Nutzen-Analyse sowie die Planung der Finanzierung sind hierbei äußerst empfehlenswert.

Die wohl gängigste Art der Finanzierung in der Zahnmedizin ist der klassische Kredit durch ein Finanzinstitut. Hierdurch erhalten Sie umgehend finanziellen Spielraum, um die gewünschten Geräte zu finanzieren. Allerdings sind die hohen Zinsen solcher Kredite oft abschreckend. Durch lange Laufzeiten zur Tilgung wird so häufig deutlich mehr gezahlt als die Geräte tatsächlich kosten.

Eine ähnliche Finanzierung der Zahnarztpraxis und ihrer neuen Anschaffungen bietet der Mietkauf. Hierbei werden zunächst monatliche Mietraten an den Verkäufer gezahlt. Wirtschaftlich gesehen, ist das Gerät bereits ab der ersten Miete Eigentum der Praxis. Dadurch wird das Anlagevermögen aktiviert und das Gerät muss in Ihrer Bilanz gelistet werden. Aus juristischer Sicht ist das erst der Fall, wenn der gesamte Kauf abgeschlossen ist.

Auch die Langzeitmiete dürfte für einige Praxisinhaber interessant sein. In der Regel werden die Geräte über einen Zeitraum zwischen 36 und 84 Monaten gemietet. Danach muss es an den Vermieter zurückgegeben werden. Über vertragliche Abmachungen kann auch die Option der späteren Übernahme durch Kauf vereinbart werden. Ein Vorteil ist hierbei, dass man nicht die vollen Kosten für die Anschaffung trägt. Gerade wenn abzusehen ist, dass das Gerät nach der Miete durch ein neueres Modell ersetzt werden soll, ist es an dieser Stelle wirtschaftlicher auf solch ein Finanzierungsmodell zurückzugreifen.

Die wohl flexibelste Finanzierungsmöglichkeit ist das Leasing. Die Laufzeiten sind im Gegensatz zur Langzeitmiete deutlich geringer. Außerdem unterscheidet sich das Leasing durch Zusatzleistungen wie Wartung, Reparaturen oder Versicherungen. Es versteht sich, dass solche Optionen individuell vom vereinbarten Vertrag abhängen. Auch steuerrechtlich unterscheidet sich das Leasing vom Mietkauf. Beim Leasing gehen die Geräte nie in das Eigentum der Leasenden (also Zahnärzte) über. Dies macht sich bei der Steuererklärung bemerkbar, da die Kosten als Betriebsausgaben vollständig abgesetzt werden können.

Individuelle Lösung bei der Finanzierung Ihrer Zahnarztpraxis

Das A und O bei der Finanzierung Ihrer Zahnarztpraxis ist eine im Vorfeld gut überlegte Kostenplanung. Empfehlenswert ist es, sich hierbei Hilfe von Experten wie beispielsweise Steuerberatern einzuholen. Abhängig von der jeweiligen finanziellen und wirtschaftlichen Lage Ihrer Praxis, können unterschiedliche Lösungen passend sein. Ob kaufen, leasen oder der klassische Kredit: Vor- und Nachteile gibt es immer. Hier gilt es, diese je nach Ihrer individuellen Situation abzuwägen, um die für Sie rentabelste Möglichkeit zu finden.

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