Die digitale Zahnarztpraxis: Möglichkeiten und Entwicklungen

25. April 2022

Die Digitalisierung hat mittlerweile so gut wie jeden Bereich unseres alltäglichen Lebens erreicht. So gibt es auch in der Zahnmedizin neueste Möglichkeiten Ihre Praxis digital zu gestalten. Die digitale Zahnarztpraxis verspricht zuverlässige und schnellere Analyseergebnisse, ein optimiertes Patientenmanagement, verbesserte Röntgen-Techniken und folglich eine höhere Kundenzufriedenheit.

Künstliche Intelligenz in der digitalen Zahnarztpraxis

Gute Kommunikation ist essenziell. Im täglichen Einsatz in Zahnarztpraxen sind diesbezüglich Röntgenbilder. Hierüber wird den Patienten die Diagnose vermittelt und erklärt, welcher Behandlungsplan in Frage kommt. Für den Laien sind die Bilder nur schwer verständlich, doch modernste Technik schafft hier Abhilfe für Ärzte und Patienten. KI-basierte Software wie dentalXrai werten Röntgenbilder in Sekundenschnelle aus und erstellen automatisiert einen Befund.

Um den Patienten diese Ergebnisse auch visuell erklären zu können, arbeitet dentalXrai mit synMedico zusammen. Durch die Einbindung in die infoskop®-Oberfläche von synMedico werden die Funktionen von dentalXrai erweitert. Es können direkt Notizen hinzugefügt werden, Röntgenbilder können mit dem Stift bearbeitet werden und alle Bearbeitungsschritte werden automatisch dokumentiert. Außerdem werden die Detektionen durch dentalXrai farblich markiert. So verbessern Sie zusätzlich die Patientenkommunikation und schaffen ein besseres Verständnis bezogen auf die kommende Behandlung der Patienten.

Dafür arbeiten digitale Zahnarztpraxen z. B. mit Tablets/iPads®. Hiermit können Daten und Ergebnisse vollautomatisch und digital aufbereitet und mit den Patienten besprochen werden. Bei einem komplexen Thema, wie es die Zahnmedizin ist, hilft das nicht nur Ihnen als Arzt, sondern auch Ihren Patienten zum leichteren Verständnis.

Verbesserte Patientenkommunikation durch Digitalisierung

Durch die Digitalisierung der Zahnarztpraxis mit dem Praxismanagementsystem infoskop® von synMedico werden Prozesse der Patientenkommunikation vereinfacht und intuitiver gestaltet. So ist es auch möglich, bereits die Patientenaufnahme komplett kontaktlos anzubieten. Dokumente können beispielsweise digital vorab unterzeichnet werden. Auch Videosprechstunden sind hiermit möglich, durch die die Patienten flexibler bleiben und sich den Weg hin und zurück zur Praxis sparen. Dabei hat der behandelnde Arzt vollen Zugriff auf die Praxisdaten und kann via iPad® die Behandlungsmaßnahmen interaktiv erläutern.

Über das digitale Patientenmanagement wird zudem eine unkomplizierte Verwaltung und schnellere Patientenabwicklung ermöglicht. Zum Beispiel könnten automatische Terminerinnerungen via SMS oder E-Mail an Ihre Patienten versendet werden. Dies steigert nicht nur den Komfort der Patienten, sondern hinterlässt einen bleibenden, positiven Eindruck.

2D- vs. 3D-Röntgen: welches Verfahren eignet sich wofür?

Über dentalXrai werden die Analyseergebnisse der Röntgenbilder farblich aufbereitet. Beispielsweise werden kariöse Stellen so sofort sichtbar für Patienten und Ärzte. Das Verfahren spart somit also nicht nur Zeit, sondern ist auch zuverlässiger bei der Diagnostik und verbessert die Patientenkommunikation.*

Doch nicht immer reicht ein herkömmliches 2D-Röntgen aus. In der Zahnmedizin wurde hier das sogenannte 3D-Röntgen entwickelt. Hierdurch sind schnellere und vor allem präzisere Röntgenaufnahmen möglich. Die Aufnahmen lassen sich so aus verschiedenen Blickwinkeln analysieren. Befunde, die beim 2D unentdeckt geblieben wären, können hier eher sichtbar werden. Bei operativen Eingriffen liefern die 3D-Aufnahmen zudem eine höhere Planungssicherheit.

Warum sollte man also überhaupt noch auf 2D-Röntgen zurückgreifen?

In den meisten Fällen reicht das 2D-Verfahren schlichtweg aus. 3D-Aufnahmen werden mit einem digitalen Volumentomographen erstellt. Dieser ist jedoch sehr teuer in der Anschaffung. Für die Patienten ist außerdem nachteilig, dass die Behandlungskosten des 3D-Röntgen in der Regel nicht von der Krankenkasse übernommen werden. Hier müssen Sie für sich und Ihre Praxis entscheiden, ob sich der Mehrwert des 3D-Röntgen für Sie lohnt. Sollte solch ein bildgebendes Verfahren jedoch nötig sein, müssten Sie – als Praxis ohne ein 3D-Verfahren – die Patienten eventuell an andere Praxen weiterleiten.

Fazit: Die Vorteile der digitalen Zahnarztpraxis im Überblick

Digitalisierung hat mittlerweile auch in der Zahnmedizin Einzug gehalten und ist somit auch ein wichtiges Thema für Ihre Zahnarztpraxis. Zusammengefasst, finden Sie hier noch einmal die Vorteile einer digitalen Zahnarztpraxis für Sie, Ihre Mitarbeiter und Patienten:

  • verbesserte Patientenkommunikation durch Digitalisierung & Visualisierung
  • schnellere und zuverlässigere Röntgenanalysen durch KI-Software
  • organisierter Alltag durch digitales Patientenmanagement
  • komfortabler für Patienten über digitale Sprechstunden und automatische Terminerinnerungen
  • spart Zeit in vielen Bereichen

 

* Laut Ergebnis der Studie „Detecting caries lesions of different radiographic extension on bitewings using deep learning“ von 2020 erkennt unsere KI „dentalXrai Pro“ – im Vergleich zur herkömmlichen Diagnostik durch Zahnärzte – bis zu 3x mehr frühe Kariesläsionen.

 

Wir freuen uns darauf, Ihnen dentalXrai vorzustellen!

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Ihre Beraterin:
Susanne Brinkmann
Customer Service





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